Ehemaligentreffen der Jahrgänge 1973/74-1983 vom 21.–23.11.2025
Am Samstag, den 22.11.2025 hallten die ansonsten am Wochenende natürlich stillen Schulflure von freudigen Stimmen und von Gelächter der 1983-er Abiturientinnen und Abiturienten wider.Diese waren teilweise von weit her zu Besuch nach Maria Veen gekommen, um ihre ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler, ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer und ihre „alte Penne" nach vielen Jahren wiederzusehen. Es war sehr spannend zu erfahren, welche Wege – oft mit manchen nicht geplanten, aber dennoch im Rückblick sehr bereichernden Umwegen – die Ehemaligen gegangen sind und was aus Jeder und Jedem beruflich und familiär geworden ist.
Einige verweilten 2 ½ Tage in der Nähe ihrer ehemaligen Schule, andere konnten lediglich an einzelnen Programmpunkten, die ihr ehemaliger Mitschüler Benedikt Herding lange im Voraus geplant hatte, teilnehmen. Die wohl stärkste Beteiligung fand das Abendessen bei Schmelting am Samstagabend mit anschließend sehr langem gemütlichem Beisammensein. Ein weiterer Programmpunkt am Freitagnachmittag war die Besichtigung des Bauernhofs Benning und deren, auch unsere Schule versorgende Bio-Gasanlage in Hülsten, dessen Besitzer ebenfalls Schüler in dem Abitur-Jahrgang 1983 war.
Der Samstag begann dann an unserem Gymnasium mit einem feierlichen Gottesdienst in der Klosterkapelle unter der Leitung von Pater Jörg, der ebenfalls ein 1983er-Abiturient war. Der
Sektumtrunk danach mündete in eine sehr spezielle Schulführung mit Herrn Trockel und Frau Kliem, die einerseits wehmütige Erinnerungen wachrief und andererseits recht interessante philosophische Züge annahm. Anlässlich unseres kurzen Rückblicks zur Weiterentwicklung unseres Gymnasiums seit ihrem Abi stellten sich die Nachfragen der Ehemaligen zum Umgang mit der Nutzung von KI bei der heutigen Bewertung und den Auswirkungen der permanenten „Beschallung" der Jugendlichen durch die Sozialen Medien stellten sich als ehrliches Interesse heraus. Aus Zeitgründen beschränkten wir die eigentliche Schulführung dann auf den legendären Urkundengang, der immer ein Highlight ist, den „OBI", wie der Oberstufen-Aufenthaltsraum heute liebevoll genannt wird, das Begeisterung auslösende große und sehr ansprechende Lernzentrum, die zwei Lehrerzimmer, den Vorflur zu den Lehrerzimmern mit den Fotos von den Abiturjahrgängen und die naturwissenschaftlichen Fachräume, über deren Neugestaltung so manche/r Ehemalige staunte.
Gegen 14:30 Uhr ging es dann zur Besichtigung des Benediktus-Hofes mit Führung, welche auch Pater Jörg mitgestaltete, um dann den Tag bzw. die Nacht gegen 3:00 Uhr nach einem Abendbuffet im Restaurant Schmelting dort mit emotionalen Erinnerungen und viel Spaß ausklingen zu lassen. Den Abschluss des Treffens bildete das Frühstück in selbiger Gaststätte für die, die „wieder fit genug waren!", wie verlautete ...
Es ist gut zu erleben, dass unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler nach doch so vielen Jahren sehr gerne zu „ihrer Schule" zurückkehren und so manche Anekdote aus der damaligen Zeit zu erzählen haben. Sie sagten unisono, dass ihre Schule sie aufs Leben gut vorbereitet hätte, wenn auch in verschiedener Hinsicht! 😉 Sie wirkten auf uns sehr zufrieden, was doch am wichtigsten ist oder?
Sigrid Kliem, Schulleiterin






